Land und Leute

Die Wirtschaft:

Haupteinnahmequelle sind die Eritreer im Ausland mit ihren Abgaben: 1 Monatsgehalt jährlich + Versorgung der Angehörigen. Zusätzlich besuchen ca. 700 000 Eritreer jährlich ihre Heimat und bringen Devisen ein. Die Ausfuhr von Salz, Kaffee, Obst liegt z. Zt. brach.

Studie der Weltbank 1994:

Durchschnittsjahreseinkommen in Eritrea: pro Kopf 120 - 150 US$, damit ist es eines der ärmsten Länder der Erde.

Die Kultur:

Es besteht ein großer Zusammenhalt in Familie, unter Nachbarn und in der Bevölkerung - große Achtung vor den "Alten" - und Liebe zu den Kranken! Darum ist es besonders tragisch, dass durch die Flucht so vieler Eritreer, Alte, Kranke und Hilflose unversorgt zurück bleiben. Die Geflohenen versuchen vom Ausland aus ihre Angehörigen zu versorgen. Aber die ursprünglich vorbildliche Kultur ist in Gefahr.

Weiterleben e.V. Wuppertal